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Anthroposophische Gesellschaft |
Stand: 2. Sept. 2010
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In die Karte (Teile Niedersachsens und Westfalens) sind diejenigen Orte eingetragen, in denen sich Zweige oder Arbeitsgruppen befinden. Sie können den jeweiligen Ort entweder in der alphabetischen Liste aufsuchen oder oben auf der Karte anklicken.
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Veranstaltungen – öffentlich oder für eingeführte Gäste Arbeitsgruppe Heinrich Rudolph, Goldborn 3, 31061 Alfeld/Leine, Tel. 05181/81625 R.-Virchow- Str. 12 (bei Kazich)
Raffael-Zweig Anneliese Schnüll, Breslauer Ring 4, 32683 Barntrup, Tel. 05263/1854
Zweigarbeit: Quäkerhaus, Bombergallee 9, 31812 Bad Pyrmont
Zweig Dr. Ralf Kügler, Heideweg 11, 27374 Visselhövede, 04262/2942 Claudia Neuhausen, Poststr. 11, 29699 Bomlitz. 05161/47984 Zweigarbeit
Für die
Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (I):
Für
die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft
(I): Zweig Detmolder Str. 22, 33604 Bielefeld Verantwortlich tätige Mitarbeiter: Hanna Beckmann Tel. 0521/886982, Dorothea und Eckehard Gernert Tel. 0521/874335, Heide Körner Tel. 05203/3748, Hanna Soppa Tel. 0521/443631, Jochen Stender Tel. 0521/8018673 Öffnungszeit unserer Zweigbibliothek: mittw. v. 19:15 – 19:45 Zweigarbeit:
Besondere Zweigveranstaltungen
Öffentliche Veranstaltung
Arbeitskreis
Seminaristische Arbeit
Für die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (I)
Heileurythmie
Alle Veranstaltungen finden – sofern nicht anders angegeben – im Zweighaus, Detmolder Straße 22 (Eingang Gartenstraße) statt!
Hinweis: Zahlreiche Veranstaltungen der anthroposophischen Einrichtungen und der Christengemeinschaft aus Bielefeld und Umgebung sind in einem Kalender enthalten, den Sie bei der Anthroposophischen Gesellschaft anfordern kBraunschweig Zweig Giersbergstr. 1, 38102 Braunschweig Tel. Anfragen: Jürgen Wolter, 0531/682616 Christian Storch, Tel. 0 531/695903 Öffentliche Vorträge:
Zweigarbeit:
Arbeitskreise:
Für die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (I)
Einführungskurs in die Anthroposophie
Mitarbeiterkreis: mittwochs, 14-täglich, 18:30 Uhr Alle Veranstaltungen finden im Waldorfkindergarten am Giersberg, Giersbergstraße 1, 38102 Braunschweig, statt. Zweigkonto: Anthroposophische Gesellschaft, Zw. Braunschweig, Postbank Hannover (BLZ 25010030), Kto. Nr.: 44628 307 anthroposophisch erweitertes Heilwesen Braunschweig e.V., Anfragen: Andrea Schmidt Tel. 0531/2504905 und: Eva Reuther: Tel. 0531/ 2844852
Heileurythmie: Cordula Plättner, Tel. 0531/16524 oder Tel. 05333/1339 Musiktherapie: Henriette Wehrmann, Plastau, ………Tel. 05836/213 Jutta Gevecke, Plastau, Tel.05836/213 Rhythm. Massage: Carsten Plättner, Tel. 0531/16524 Diana Marx Tel. 0531/5808483 Biographiearbeit: Eva Wolter Tel. 0531/2844852 Sprachgestaltung Käte Rammler, Tel. 05331/76383 Märchenerzähler: Erika + Hanns G. Luz, Tel. 0531/77483 Anthroposophisch orientiert arbeitende Ärzte können beim Verein erfragt werden.
Michael-Zweig Heide Clemens, Bernstorffstr. 14 , 29221 Celle, 05141/901010 Zweigarbeit
Alle Veranstaltungen finden – wenn nicht anders angegeben – im Waldorfkindergarten, Leonhardtstr. 46, 29227 Celle, statt.
Nikodemus-Zweig Wolfgang Bischof, Lichthäupte 9, 32805 Horn – Bad Meinberg, 05234/2726 Zweigarbeit
Auskunft: H. Landgraf, Wiesengrund 3, 49457 Drebber, T. 05445/228
Zweig: Johannes Timm 05468/1304, Initiativkreis: Treffen monatl. 19 Uhr: Johannes Timm Tel. 05468/1304, Anja Göpfert Tel.05468/383, Gloria Verhaagen-Meyer Tel. 05468/938749, Ulrike Roth-Bernstein Tel. 0541/61290, Karin Fintelmann Tel. 05468/389 Zweigbibliothek: Gloria Verhaagen-Meyer, Iris Wagelaar Öffnungszeiten: mittwochs von 19:30 - 20:15 Uhr Kassenführung: Ulrike Roth-Bernstein Tel. 0541-61290 Zweigarbeit
Arbeitsgruppe
Michael-Zweig Dr. Florian Göbel, Radebeuler Weg 7, 37085 Göttingen, T. 0551/7975875, E-Post: floriangoebel@gmx.net Öffentliche Veranstaltungen:
Besondere Veranstaltungen mit Gästen:
Michaeliarbeit:
Zweigarbeit:
Initiativkreistreffen:
Für die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (I)
Arbeitsgruppen :
Alle Veranstaltungen der Anthroposophischen Gesellschaft finden - sofern nichts anderes angegeben - im Waldorfkindergarten, Stargarder Weg 11, statt!
Zweigkonto:
Anthroposophische Gesellschaft, Zweig Göttingen, Sparkasse Göttingen, BLZ 250 500 01, Konto Nr.: 56 005 739 Anthroposophische Therapieangebote in GÖTTINGEN
Zweig Dr. med. Claudia Menzel, Lampestr. 12, 38640 Goslar, T. 05321/24770 (Praxis), Fax -306138 Corn. Stolzmann, Kötherstr. 12, 38640 Goslar, 05321/344220 (dienstl.)/ –42119 (privat) Zweigbibliothek (Kl. Frankenberg) neben dem Therapieraum, offen: donnerstags 18:30 – 18:50, bitte bei Fr. Stolzmann melden. Öffentliche Veranstaltungen
In Zusammenarbeit mit der KVHS Goslar:
Zweigarbeit:
Ausnahmen:
Für die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft: Klassenstunden finden z.Zt. in Goslar nicht statt. Für den gemeinsamen Besuch der Veranstaltungen der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft in Braunschweig bitte bei Frau Stolzmann melden. Eurythmie: Turms., Kl. Frbg.: Cordula Plättner, Tel. 05333/1339 oder Kloster Frankenberg, Tel. 05321/34420 |
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ARBEITSZENTRUM Geschäftsführung: Dr. Erhard Kröner Tel. 0511/810275, Rembert Rauchbach………..….Tel.01727232090, Thomas Wiehl Tel. 05362/505090 Die nächsten Termine für das Arbeitszentrum sind:
Michael-Zweig: Kernkollegium: Susanne Graewe Tel. 0511-3742510, Inken Humberg ………………………………..Tel. 0511-526310, Dr. Thomas Schultze-Florey,……………. Tel. 0511-882696 Sekretariat: Susanne Graewe, ..Tel. 0511-853238, Fax -281752 Schatzmeister: Eberhard Höfft, Tel. 0511-888297 Konto für die Beitragszahlung: Kontobezeichnung: Anthropos. Ges., Michael-Zweig Hannover Konto Nr.: 7409700, Sozialbank Hannover BLZ 25120510 Bibliothek: Esther Biermann, Tel. 0511-8093359Öffnungszeiten: mi., 19:00 - 20:00, do., 9:30 - 11:30
Zweigvorbereitungskreis: Sophia Fischer, Heike Oberschelp Tel. 0511-6404158 Zweigarbeit für Mitglieder und eingeführte Gäste.
Arbeit in Gruppen:
Termine des Zweigvorbereitungskreises: fr., 17:30 24.09., 29.10., 26.11. Besondere Zweigveranstaltungen
Für die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft:
Vorankündigung: Freitag, 15. bis Sonntag 17. Oktober: 18. Hochschultagung in Hannover: „Mantren der 18. und 19. Klassenstunde“ (Es wird gesondert dazu eingeladen.) Verantwortlich für die Arbeit der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft im Raum Hannover sind: Michael Müller, Ekkehart Ohler, Wiltrud Schulitz und Brigitte Schultze-Florey. Öffentliche Veranstaltungen:
Öffentliche Herbstvorträge 2010
Einführungsseminare:
Arbeitsgruppen:
Michelangelo-Zweig: Kontaktadr.: Heinz Schimmel T. 520026 Sekr. MeRz-Th.: Tel. 815603, E-Post: michelangelo.zweig@htp-tel.de Zweigarbeit für Mitglieder und eingeführte Gäste: Der Zweigabend beginnt mit einer eurythmischen Einstimmung, auch Eurythmie-Anfänger sind herzlich willkommen.
Konto für die Beitragszahlung: Elmar Schimmel, Tel. 05109/690 52 99 Anthroposophische Gesellschaft, Michelangelo-Zweig Hannover Konto Nr. 901603304, Postbank Hannover BLZ 25010030
MeRz-Theater: Rudolf-Steiner-Haus, Brehmstraße 10 Kartenvorbestellungen etc. bitte unter Tel. 815603
HANNOVERSCHE KASSEN Hann. Pensionskasse VVaG, Hann. Alterskasse VVaG, Hann. Unterstützungskasse e.V., Pelikanplatz 23,
30177
Hannover, Tel. 0511/820798-50, Fax
0511/820798-79
Ausstellung in den neuen Räumen der Hannoverschen Kassen Malerei und Skulptur vom 18.06. bis 10.12.2010 BILDER von Daniela Hippler, Annika von Knoblauch, Wolfgang Voigt und SKULPTUREN von Annette Bußfeld, Bernd Finkenwirth, Franz Greife
Die Bilder sind zu
den Bürozeiten (Mo – Do 9:00 – 16:00, Fr 9:00 –
14:00 Uhr) und nach telefonischer Vereinbarung zu sehen und zu
erwerben. Elternseminar für Waldorfpädagogik, R.-v.-Bennigsen-Ufer 70 B, 30173 Hannover Tel. 0806255 mo. 9:30 - 12:30 Uhr Kurse – Beratung – Begegnung. Ausführliches Programm auf Anfrage! Alle Veranstaltungen des Elternseminares finden im Waldorfkindergartenseminar, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 70 B, statt!
Waldorfkindergartenseminar Hannover, Rudolf-v.-Bennigsen-Ufer 70 B, 30173 Hannover, Tel. 0511-884033 Fax 0511-884034 mo. - fr. 8:15 - 13:30 h Fortbildung zur Waldorferzieherin, Tagesmütter/-väter, Senioren-/Großelternkurse, Fachseminar für frühkindliche Erziehung, sowie öffentliche Vorträge Waldorfkindergarten am Maschsee e.V., R.-v.-Bennigsen-Ufer 70 C, 30173 Hannover, Tel. 0511/9805291, Fax 9805632 Infonachm.: 1. Mo./Monat um15:00 Uhr (außer in den Schulferien)
Freier
Waldorfkindergarten Michael e.v.
Infonachm.: 1. Di. /Monat, 16:00 – 17:00 h (außer i. d. Schulferien) Freier Waldorfkindergarten Raphael e.v Im Wiesenkampe 15, 30659, Hannover Tel. 0511-649 09 22 Info-Nachm.: 3 mal jährl., Termine bitte telef. erfragen! demeter-Förderkreis Hannover e.V. Kontaktadr.: Manfred Wulfert, 31832 Springe-Lüdersen Tel. 05045-6233 Alle Veranstaltungen finden in der FWS Hannover-Maschsee statt! kÜnstlerisches Therapeutikum Hannover Kollenrodtstraße 20, 30163 Hannover, Tel. 624051 (AB) Heileurythmie: Elke Adam 802354 Institut für Pflege und Gesellschaft: Rhythmische Einreibungen, Äußere Anwendungen, Seminare, Vorträge, Beratung: Birgitt Bahlmann Tel. 05139/9599902
mobil: 01604498065, E-Post: bahlmann@ipug.eu Kunsttherapie: Malen, Zeichnen, Plastizieren Antje Kruse Tel. 6151866 Wolfgang Voigt…………Tel. 0511/ 624051 Atelier FindOrt……….. Tel. 05103/503337
Rhythmische Massage n. Dr. I. Wegman – Dr. M. Hauschka: Isabel Wentland Tel. 662295 Ausf. Veranstaltungsprogramm des Therapeutikums auf Anforderung! Weitere Einzelangebote
Rhythmische Einreibungen: Heidi Mahnke,.................. …....Tel. 801924 (Therapeut. Wickel u. Auflagen, Pflegeber.) Rhythmische Massage: Diana Marx Tel. 017625651595 Sprachgestaltung: Annette Struck, .Tel. 801192 (Einzel- und Gruppenunt. n. Abspr.) Lilian Glaß-Reichel………..…………. Tel. 834480 Fx:651445 (Einzel- und Gruppenunt. n. Abspr.) Chirophonetik: Elvira Jäger (+ Musiktherap.), Tel. 423376 Gisela Rilke, Tel. 653811 Künstlerische Therapie – Zeichnen, Malen:
Margot Burkowitz,
Tel. 881839 Barbara Heckhausen …….…………Tel. 421016 (auch Plastizieren)
Heileurythmie:
Elke Adam, Tel.
802354 Wiltrud Schulitz, Tel. 05178 Isabel DeAngelis-Südhof …..Tel. 05101-5465 Eurythmische Kunsttherapie sowie eurythmische und ganzheitl.-musikalische Einzelförderung, Th.-Sophia Autenrieth ……..Tel. 8060413 Isabel DeAngelis-Südhof.Tel. 05101-5465
Coaching, Unternehmensberatung Harald Warnath, Institut f. neue Arbeits- und Unternehmenskultur. Brehmstr. 10, E-Post: unternehmen.derzukunft@t-online.de 05103 - 705191 Coaching, Lebensberatung, Krisenbewältigung, Reiki: Torsten Soehner,…. mobil 0173-2702115 Märchenarbeit: Karin Strümpel Tel. 517076 Eurythmie a) Einzelkurse, Brehmstr. 10:
b) Schule f. Eurythmische Kunst Brehmstr. 10 Tel. 815603
c) Einzelkurse FWS H.-Maschsee, Rudolf-v.-Bennigsen-Ufer 70:
Vorblicke, Anmerkungen
Herausgeberworte Liebe Mitglieder,
seit dem 20. Mai 2010 steht der Name „Rudolf Steiner“ in meterhohen Buchstaben auf dem Werbebanner am Wolfsburger Kunstmuseum, weit sichtbar in der wichtigsten Einkaufstraße Wolfsburgs. Die Werbung lädt zum Besuch der beiden Ausstellungen ein: „Rudolf Steiner und die Kunst der Gegenwart“ und „Rudolf Steiner. Alchemie des Alltags“. Das Wolfsburger Kunstmuseum ist erst 15 Jahre alt und hat sich inzwischen einen vorderen Platz im Rang der bedeutendsten Museen der Welt erworben. Wenn ein solches Haus ein halbes Jahr lang seine Präsentationen in den Zusammenhang mit Rudolf Steiner stellt, dann ist das sehr mutig. So jedenfalls wurde die Entscheidung vielfach in den Feuilletons kommentiert. Nun war dieses Vorhaben wohl überlegt und professionell vorbereitet. Mit der Frage, wie das „Gesamtkunstwerk“ Steiners Schaffens im musealen Kontext zur Darstellung kommen kann, sind die Ausstellungsmacher zum Teil mehr als ein Jahrzehnt umgegangen. Und wie sind die Reaktionen? Das sehr rege Medienecho war überwiegend positiv. Die Besucherzahlen sind nach zehn Wochen die höchsten in einer Sommerausstellung des Kunstmuseums. Johannes Kiersch beschreibt in der Zeitschrift „Erziehungskunst“ die Neuerung im Umgang mit Rudolf Steiner als eine Wende vom „Heiligtum“ zum „Klassiker“. Steiner selbst wies vielfach auf die Veränderung hin, die ein Menschheitsimpuls in der Geschichte nach 100 Jahren erfährt. In Wolfsburg kann man neben den beiden sehr interessanten Präsentationen zu Steiners Werk und zu dessen Reflexion in der Kunst der Gegenwart auch die Frage studieren: Wie verändert sich die Rezeption eines Menschheitsimpulses nach 100 Jahren? Die Initiative des Kunstmuseums Wolfsburg kann als michaelisch mutige Tat angesehen werden, auch wenn sie im Mai erfolgte.
Wir wünschen eine gute Michaelizeit. Für die Geschäftsführung Thomas Wiehl
Die Ausstellung „Rudolf Steiner. Alchemie der Gegenwart“ ist verlängert bis zum 26. November 2010, die Präsentation der Gegenwartskunst in Gegenüberstellung mit Wandtafelzeichnungen schließt am 3. Oktober. Zur Eröffnung der großen Giacometti-Retrospektive im November sind alle herzlich eingeladen.
Liebe Mitglieder, wer sich nach diesen Begrüßungsworten unseres Wolfsburger Mitgliedes zu einer GEMEINSAMEN FAHRT IN DAS KUNSTMUSEUM WOLFSBURG unter der Leitung von Dr. Helge Mücke, Hannover, inspiriert fühlt, sei herzlich hingewiesen auf den 25. September. An diesem Samstag treffen sich die aus Hannover Anreisenden um 9:25 Uhr „unterm Schwanz“ (Hannover ab 9:46, Wolfsburg an 10:42; Wolfsburg ab stdl. xx:14) und freuen sich, um 11:15 Uhr in der Eingangshalle des Museums mit Mitgliedern anderer Zweige des Arbeitszentrums zusammenzutreffen zu gemeinsamer Wahrnehmung der Ausstellung (Eintritt für Gruppen ab 12 Personen: 3€ pro Person). Ebenfalls werden an diesem Tag im Museum sein die Studenten des Hamburger Waldorflehrerseminars, an dem Angelika Wiehl unterrichtet, sowie das Ehepaar Wiehl. Um Anmeldung im Sekretariat wird gebeten. Nähere Auskunft gibt gern Dr. Mücke, Tel.4106335. Susanne Graewe
Michaelifeier des Arbeitszentrums am 3.Oktober (Einladung folgt)
Feier zum 150. Geburtstag Rudolf Steiners Anläßlich des 150. Geburtstages Rudolf Steiners finden vom 25.-27.2.2011 Feierlichkeiten in der Freien Waldorfschule am Maschsee statt. Eine Planungsgruppe, bestehend aus Mitgliedern verschiedener anthroposophischer Einrichtungen, trifft sich regelmäßig um das Programm zu gestalten. Geplant sind ein Vortrag von Marcus Schneider, eine gemeinsame Monatsfeier der vier Waldorfschulen, Darstellungen anthroposophischer Initiativen und eine Eurythmieaufführung. Die Planungsgruppe ist offen für alle Interessierten. Termine bitte im Sekretariat erfragen. Tel. 0511/853238, E-Post: mail@anthroposophie-hannover.de Heike Oberschelp
Vorblicke auf Veranstaltungen im Rudolf-Steiner-Haus, Hannover
Mitteleuropäische Romantik als Abendröte und Morgenröte kommender Kultur
Vorträge mit
Lichtbildern, Dr. Erhard Kröner,
Nachdem im Jahr 2009 die Musiker im Mittelpunkt von Dr. Erhard Kröners beliebter Vortragsreihe zur Romantik Mitteleuropas gestanden haben, widmet sich diese im Jahr 2010 den großen romantischen Malern Caspar David Friedrich (1774 – 1840) und Philipp Otto Runge (1777 – 1810), deren besondere Mission gewürdigt wird. Unter dem Motto „Der Maler der Erdenfrömmigkeit“ und „Der Mensch als Schwelle“ spricht Dr. Kröner am 12. und 26. September zunächst über C.D.Friedrich, am 7. und 14. November dann über Ph.O.Runge – „Heimkehr in die Zukunft“ und „Wandlung der Erde“. Die ein- und ausleitende Musik zu diesen Vorträgen wird sicher dazu beitragen, dass aus diesen sonntäglichen Spätnachmittagsstunden (Beginn jeweils 17:00 Uhr) festliche Akzente der Herbstzeit werden können. Mirjam Westphal, die einfühlsame Interpretin romantischer Musik, umrahmt die C.D.Friedrich-Vorträge mit 24 Préludes von Fréderic Chopin (1810 – 1849), die Vorträge über Ph.O.Runge mit den Davidsbündener Tänzen von Robert Schumann (1810 – 1856). Wir freuen uns auf viele begeisterungsfreudige Zuhörer. Bringen Sie bitte alle Ihre interessierten Freunde mit! Auch Jugendliche sind herzlich willkommen. Susanne Graewe Konzert und Darstellung zum 65. Todestag von B. Bartok „Bartok und Kodaly als Pädagogen“ Freitag, 1.10.2010, 20:00 Uhr
Die Freunde Kodaly
und Bartok waren die Ersten, die ihr Leben konsequent der Frage
zuwandten, die uns seither wohl auf ewig begleiten wird und stets
gegenteilig beantwortet wird: Die Interpreten Konzert mit Vertonungen von Raimund Schwedeler und Hugo Wolf Pernille Ritsch, Sopran Hiroko Kitawaki-Altmüller, Klavier Sonntag, 30.10.2010, 17:00 Uhr
Ein ganz besonderes Ereignis erwartet uns am 30. Oktober. Pernille Ritsch (Sopran) wird, begleitet von der Pianistin Hiroko Kitawaki-Altmüller, Lieder von Raimund Schwedeler und Hugo Wolf singen. Raimund Schwedeler, geboren 1925 in Hamburg, hat als Musiker und Komponist sein berufliches Leben seit 1950 auf Schloss Hamborn (bei Paderborn) verbracht. Schloss Hamborn ist ein Landschulheim, gegründet nach Ideen Rudolf Steiners, mit Kinderheim, Waldorfschule, biologisch-dynamischer Landwirtschaft, Kurheim und Altenwerk. Raimund Schwedeler hat bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1985 als Heimleiter, Vorstandsmitglied und Lehrer wesentlich die Entwicklung und den Aufbau von Schloss Hamborn mitgestaltet. Seit 1985 hat er sich ganz auf das Komponieren konzentriert. Sein großes musikalisches Werk umfasst u. a. über 100 Lieder für Gesang und Klavier. Im vorigen Jahr hatte ich Gelegenheit, einige dieser Lieder zu hören, und war sehr beeindruckt von der Musik und der Darbietung durch Pernille Ritsch. Raimund Schwedelers Anliegen ist es, bestehende und aus alten Mysterien hervorgegangene musikalische Formen von innen heraus neu zu gestalten und zu greifen. Neben einem hoch entwickelten handwerklich-musikalischen Können und bleibender Verehrung für die unsterblichen Meisterwerke der Musikliteratur hat Raimund Schwedeler ein starkes, von Ton zu Ton zu erlebendes, musikalisches Empfinden entwickelt. Dies kann in der reichen Farbigkeit seiner Melodien und der Vielfältigkeit der harmonischen und rhythmischen Konzeption vom Zuhörer erlebt werden. Christa Clauß
Rückblicke auf Veranstaltungen im Arbeitszentrum
Seminar mit Ralf und Corinna Gleide „Die Schwelle im sozialen Leben“
Im Frühjahr waren im Rudolf-Steiner-Haus Hannover zum ersten Mal die Eheleute Ralf und Corinna Gleide aus Eberbach bei Heidelberg als Vortragende und Seminarleiter zum tief esoterischen Thema „Die Schwelle im sozialen Leben“ zu Gast und beeindruckten sowohl durch die reife Geschlossenheit ihres Gedankenkosmos als auch durch die ruhige authentische Art des Vortragens, die im mitvollziehenden Zuhörer leise Tastbewegungen im eigenen Bereich spirituellen Erlebens hervorrief, und durch den so deutlichen Ernst, mit dem diese „jungen“ Anthroposophen soziale Verantwortung zu übernehmen bereit sind. Am Ende des sehr gut besuchten Seminartages erwuchs aus der dichten gemeinsamen Arbeitsstimmung der Wunsch, im nächsten Jahr mit den Gleides zusammen zum Thema „Meditation“ wieder tätig zu werden. Ralf Gleide grenzte in seinem Abendvortrag „Die soziale Dimension des anthroposophischen Schulungsweges“ den anthroposophischen Schulungsweg von östlichen esoterischen Praktiken ab, in denen es immer darum geht, dass die Kundalinikraft aufsteigender Art von unten herauf die Lotusblumen aufweckt, während der anthroposophische Weg immer beim Denken ansetzt. Von innen heraus wurde entwickelt, dass ich als Übender die Orte der Lotusblumen selbst schon wahrnehme: ich kann wahrnehmen, dass der Bildekräftestrom des Denkens vom Punkt zwischen den Augen ausgeht. Wenn ich dann erlebe, dass die lebendig werdenden Gedanken das Wortschöpfen neu gestalten, bekomme ich ein Bewusstsein vom Organ in der Kehlkopfgegend. Und wenn ich beginne, das Licht der Gedanken wahrzunehmen, erlebe ich: dies ist mit dem Herzen wahrnehmbar. Ab da ist die Anthroposophie keine Theorie mehr. Bis hierhin ist der anthroposophische Weg ein vom Kopf bis zum Herzen absteigender Weg, den man allein gehen kann. Nun folgt der Willensweg, von unten nach oben, den man nicht im meditativen Zurückgezogensein gehen kann, sondern nur im Wechselverhältnis mit anderen Menschen im situativen Eingehen auf Schicksalszumutungen. Aus der Schwellenerfahrung einer Ohnmacht im Bauch kann durch rückhaltloses Hineinstellen in die Situation der Wille empfänglich werden für das, was aus der Situation kommt: da ist eine aufsteigende Kraft erlebbar, die durch eine Grenzüberschreitung möglich wird. Im Herzzentrum begegnen sich die beiden Arbeitsrichtungen des Denkweges und des Willensweges. „Im Augenblick der Erweckung von Kundalini wird das passive Denken aktiv und der aktive Wille passiv.“ (GA 267, S. 464) Corinna Gleide spürte in ihrem Vormittagsreferat „Die Bedeutung des Ätherischen im Sozialen Leben“ der Schwelle im Zwischenmenschlichen nach: als Naturgrundlage ist sie als Grenzerlebnis dreifach da im Denken (antisozialer Prozess ist nötig, um überhaupt wach zu sein), Fühlen (Grenzbildung durch Sympathien und Antipathien) und Wollen (Selbstbezogenheit in der Liebe). Sie zeigte die vier Qualitäten des moralischen Äthers auf, die der Mensch neu hervorbringt, wenn er sich zu neuen sozialen Kräften im Miteinander mit anderen befähigt. Wenn ich in der Denkschulung das Denken zum Ich-Prozess gestalte, kann ich die Weltgedanken überall aufspüren, auch im anderen Menschen. Das Erfahrungsfeld des Gedankenlichtes ist der Bereich des Lichtäthers. Wenn ich im Wechselgespräch meines Denkens mit meinen Emotionen mein Fühlen zum Organ für Weltzusammenhänge läutere, bildet sich die Ätherqualität des Klangäthers voll worthafter Qualität. Wenn mir das Schwerste gelingt, der Schwellenübergang im Bereich des Wollens, d.h. ein wirkliches Loslassen der Lebensgrundlage etwa in einer biografischen Krise, beginnt die Ätherqualität des Lebensäthers zu tragen: die Schwelle zur tragenden Kraft der Weltenliebe wird überschritten. Als Wärmeäther bezeichnete C. Gleide die Kraft, die das Individuum nutzt, um all diese Umgestaltungen zu bewirken, die Ich-Kraft. Ralf Gleide machte in seinem Nachmittagsreferat „Stufen der menschlichen Begegnung“ deutlich, dass die soziale Not der Zeit einen Weg weg von der Generalisierung hin zur Individualisierung fordere. Die Wirksamkeit des Staates muss beschränkt werden durch eine starke Zivilgesellschaft. Im Sozialen muss an die Stelle der totalen anonymen Sicherheit das Vertrauen treten. Die nötige Umwandlung aber ist ohne spirituelle Begegnungskraft nicht möglich. Die vier Stufen der menschlichen Begegnung, an denen wir auch in unseren Zweigzusammenhängen immer arbeiten wollen, sind die folgenden: (1) Mitteilung einer Wahrheitserkenntnis aus Erlangung individueller Wahrheitsfähigkeit heraus; (2) Bildung der Empfänglichkeit als Organ des unbefangenen Verstehens dessen, was ein anderer sagt, aus dessen Geist heraus; (3) der geistige Flügelschlag, der unterschiedliche Standpunkte zu verbinden vermag, und letztlich (4) die Zusammenarbeit in den Lebensfeldern. Als Urbild einer neuen Sozialkultur stellte R. Gleide die Freundschaft zwischen Schiller und Goethe dar, in deren Begegnung wir ein Evangelium des Geistes sehen können: die geistige Freundschaft als unendliches Bereichertsein des Eigenen durch das Andere stellt den Boden dar zur gemeinsamen Gestaltung aus einer Weltbedeutung heraus. Aus einem solchen Boden der Begegnungsqualität ist auch die Anthroposophie entstanden, und aus ihm muss sie auch weiterleben. Nur dann kann eine solche Vertrauensbildung entstehen, die die Mitarbeit der geistigen Welt überhaupt ermöglicht. Susanne Graewe
Pfingsttagung 2010
In drei Abendvorträgen des Freitag, Sonnabend und Sonntag erinnerte Dr. Erhard Kröner in seiner temperamentvoll befeuernden Art an die Pfingstereignisse der letzten drei Lebensjahre Rudolf Steiners und vereinte eine über all die Tage wachsende dankbare Zuhörerschaft - 1922: West-Ost-Kongress in Wien; 1923: „Weltentwicklung“ in Kristiania (Oslo); 1924: Landwirtschaftlicher Kurs (Koberwitz/Breslau). Prof. Dr. Karen Swassjan wendete sich dann am Pfingstmontag unter einem großen Spannungsbogen mit den Themen „Die freie Individualität“, „Die Mysterien des Geistes“ und „Die neuen Gruppenseelen“ den gegenwärtigen Aufgaben anthroposophischen Welterfassens zu. Im ersten Schritt schärfte Swassjan das Interesse für den Begriff der „freien Individualität“. „Freiheit“ meint im Deutschen immer die Freiheit des Gedankens. Nach Rudolf Steiner steht sie nicht im Gegensatz zur Notwendigkeit, sondern ist als Erkenntnis des Notwendigen selber Notwendigkeit. Zum Begriff der „Individualität“ haben wir nur Zugang, wenn wir die beiden Begriffe „Mensch“ und „Bürger“, die heute allgemein als deckungsgleich gehandhabt werden, scharf trennen: so wie kein Arzt Nervenprozesse mit Stoffwechselprozessen vermischt, so muss jeder Soziologe die Bereiche des Wirtschaftlichen, Rechtlichen und Geistigen genau voneinander scheiden. Der Anteil des „Bürgers“ am Menschen beträgt nur ein Drittel, so dass ein Begriff wie der der „Menschenrechte“, der im bürgerlichen Bereich wohl richtig ist, außerhalb dessen eine fatale Vermengung zweier Ebenen zeigt und gar nicht real, sondern nur noch nominalistisch fassbar ist. Im 12. heilpädagogischen Kurs spricht Steiner deutlich aus, dass das Ich noch ein Baby ist. Die Individualität in Persönlichkeiten suchen, heißt immer, sie hinter den Masken des Seelisch-Sozialen suchen, welche helfen, den Gegensatz zwischen Körper und Geist (Wahrheit) auszugleichen. Wir sind noch nicht reif genug, um als Menschen aufzutreten, brauchen noch die Masken. Als das Subjekt der Reinkarnation tritt zwar der Geist auf – aber wir sterben als Masken. Wahrhaft weltbewegend ist die Frage, in welchem Ausmaß die Persönlichkeit Individualität ist. Wo die Entwicklung des Persönlichen zum Individuellen Gottwerdung ist, so ist deren Nichtentsprechung das Problem des Weltalls. Auf dieses Problem in unserem Handeln allerorten lösend einzugehen, sind wir aufgefordert. „Karma“ heißt auf indisch „handeln“. Es ist unsere Aufgabe, innerhalb der Kette des Karmas frei zu werden.
Im zweiten Schritt nun entwickelte Swassjan die Mysterien des Geistes im Sinne von Rudolf Steiner und die Funktion der menschlichen Seele als eines Transformators in diesem Prozess. In über zweitausendjähriger Geistesgeschichte haben sich die Philosophien in einen Dualismus hineingefesselt, in dem sie mit „Ideen“ handeln, die „körperlos“ sind, und mit „Körpern“, die „ideenlos“ sind. Der junge Steiner nun entlarvte schon in seinen Einleitungen zu Goethes naturwissenschaftlichen Schriften den Satz: „Es gibt Geist und Materie“ als nicht ursprünglich. Wenn wir mit diesem Satz anfangen, vergessen wir die Setzung, wir vergessen den Menschen, der ihn setzt. Schon mit dem ersten Schritt sind wir so in der Sackgasse: wir sind zugegen beim Ursprung des Luziferischen. Diesen Dualismus aber überwindet der junge Steiner aus der Erfahrung heraus, dass das Funktionieren des Organismus Geist ist. Auf die Frage: Wie kann extrem Konkretes (Körper) mit extrem Abstraktem (Geist), wie Wahrnehmung mit Begriff zusammenkommen? findet er die Antwort: Durch die Vorstellung! Und die Rolle der Vorstellung übernimmt die Seele als Vermittlerin. Diese Königsrolle der Seele betont Rudolf Steiner, wenn er den Untertitel der „Philosophie der Freiheit“, „Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode“, in der zweiten Auflage um ein Attribut erweitert: „Seelische B. n. n. M.“ Den gleichen Gedanken der Transformatorrolle der Seele äußert Steiner dann in anderer Sprache in der „Theosophie“ – Geist ist Körper, dreimal metamorphosierter Körper. Der Schlaf von Gethsemane war noch ein Nicht-verstehen-können. Pfingsten aber ereignet sich als Aufwachen, und im Moment des Aufwachens beginnt das Christentum. Der Begriff des Christus bildet sich, das Mysterium von Gethsemane wird sozial. Es ist die Aufgabe der Anthroposophie, die praktischen Fragen einer Christologie des Christusereignisses zu stellen: es ist nicht nur gewesen, es ist auch. Weil es eine Tatsache ist, die auch seelisch ist. Indem wir verstehen, versetzen wir uns in die Weltgegenwart. Swassjan unterstrich eindrücklich, dass Anthroposophie so gehandhabt werden will, oder lieber gar nicht.
Im dritten Schritt vertiefte Swassjan den am Ende des zweiten schon aufgegangenen Aspekt des Sozialen. Die Mathematik gibt sich eine andere Gestalt, wenn sie sich nicht mehr am summierenden Aspekt der Zahl orientiert, sondern die Zahl wesenhaft versteht. So auch lässt sich ein Phänomen wie das der Gruppe nicht äußerlich (über Summierung) auffassen, sondern innerlich (qualitativ). Der Begriff des „Kollektivs“ gilt uns als Synonym für Zwist und Konflikt. Der Mensch aber ist ein Kollektivwesen, und je nachdem er in sich die Probleme bewältigt, projiziert er sie nach außen. Es gilt aber auch: ein Problem, das einmal in der menschlichen Seele gelöst ist, kann auch von außen gelöst werden. Genau dann können wir das Viele im Einen bewältigen, wenn wir uns begaben, das Eine im Vielen zu sehen. So entsteht die Gruppe als Qualität innerhalb der Individualität. Erst ist das Individuum, dann ist die Gesellschaft. Diese ist der nach außen gestülpte Mensch. Wenn wir vom Sinn ausgehen, verstehen wir das Kollektiv als Individualität und heilen so allen Zwist, der untereinander unweigerlich aufkommt. Karen Swassjan motivierte glühend, uns auf das Wahre, das individuell Wahre des einen Menschen RUDOLF STEINER so zu beziehen, dass wir es essen! und so jede anthroposophische Gemeinschaft heilen. –
Susanne Graewe
christentum und islam Studientage zur Religionserkenntnis auf Grundlage einer anthroposophisch erweiterten Theologie (25. – 31. Juli 2010) An sechs Vormittagen sprach Dr. Kröner zu zentralen Themen des Christentums, und Arnold Suckau hielt sechs Abendvorträge über den Islam. Die Veranstaltung wurde bereichert durch Chorübungen, geleitet von der Pianistin Mirjam Westphal. Es wurden Teile der Motette „Jesu meine Freude“ von J.S.Bach einstudiert. Die Pianistin spielte abends zur Ein- und Ausleitung der Abendvorträge aus den Goldberg-Variationen von Bach, was eine wunderbare Übung für konzentriertes Hören darstellte. Nachbildungen von Barlach-Plastiken vom „Fries der Lauschenden“ (Rita Montalbetti-Kunze) in kleinem Format standen den Hörern vor Augen. Die Veranstaltung wurde von rund zwei Dutzend Teilnehmern wahrgenommen. Angesichts der Aktualität des Themas und der Kompetenz der Redner hätte sie ein Vielfaches der Teilnehmerzahl verdient. Mit einem Aufwand von 10 Milliarden Dollar wird z.Z. in Dubai eine islamische Hochschule errichtet, deren Zweckbestimmung es ist, durch Intensivierung der Studien auf naturwissenschaftlichem und technischem Gebiet den Rückstand der islamischen Welt auf die Errungenschaften des Westens aufzuholen. Aus profundem Wissen schöpfend, stellte Herr Suckau die Grundlinien des Islam dar. Er geht auf Offenbarungen der göttlichen Welt, die im 7. Jahrhundert an Mohammed ergingen, zurück. Diese Offenbarungen enthielten viel Wahres. In der Sicht Rudolf Steiners wurden sie jedoch teilweise falsch interpretiert. Der Koran enthält in 114 Suren angeblich die ganze Wahrheit. Es wird nichts mehr dazukommen. Mohammed war der letzte (das Siegel) aller Propheten. Die Schöpfung ist abgeschlossen. Ein Entwicklungsgedanke ist dem Islam vollständig fremd. Jesus von Nazareth und seine Mutter Maria sind im Rahmen des Menschlichen verehrungswürdige Personen, Göttlichkeit jedoch geht ihnen ab. Die Einwohnung des Christusgeistes in Jesus von Nazareth ist für einen Moslem unvorstellbar. Für ihn hat sich der einzige Gott, Allah, in einem Buche, dem Koran, inkarniert. In keiner Sure wird die Jordantaufe Jesu, die Menschwerdung Gottes, erwähnt. Es besteht somit eine ungeheure Kluft zwischen Islam und Christentum. Das sollte man klar erkennen. Dr. Kröner formulierte die Essenz des Christentums ungemein konzis: Christus, der Logos, der Wandlung bewirkt, ist der im Werden der Welt unausgesetzt Schaffende. Die Wandlungskraft ist die göttliche Liebe, und Liebe ist Opferfähigkeit. Die wahre Christlichkeit offenbart sich in der Begegnung. Der barmherzige Samariter ist nicht a priori der Nächste des unter die Räuber Gefallenen, sondern er wird dazu durch sein Verhalten. Sein Mitleid mit dem Verwundeten löst augenblicklich eine heilende Tat aus. Verstehend, aber klar abgrenzend, haben die beiden Redner den Gegensatz von Islam und Christentum darzustellen vermocht. Heinz Lüscher/Gubbio
Van Doan, Hannover, am 11. 8. 2010: Waldorfkindergärten in Vietnam – Zustandsbericht und Ausblick, zugleich ein Aufruf
Herr Van Doan, selber Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft, hat am ersten Zweigabend nach der Sommerpause anschaulich über die Situation der Waldorfpädagogik in Vietnam berichtet. Es gibt bisher nur / immerhin einige wenige Waldorfkindergärten in Ho-Chi-Minh-Stadt (ehem. Saigon, Südvietnam), Herr Van Doan hat sie z.T. besucht und Bilder mitgebracht. In der derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Situation dürfen sie sich aber nicht offiziell „Waldorfkindergarten“ nennen, auch die Namen Rudolf Steiner und Anthroposophie werden nach außen nicht genannt. Einer dieser Kindergärten befindet sich z.B. in einem großen Waisenhaus, unter diesem Dach kann einigermaßen frei gearbeitet werden. Alle vorhandenen Ansätze wurden von Frau Thanh Cherry initiiert, einer Vietnamesin, die in Australien lebt und auch in anderen asiatischen Ländern, vor allem in China, Waldorfkindergärten begründet hat. Frau Cherry leitet den Verein Vietnam Childrens Project (VCP), der auch bereits Unterstützung von den Freunden der Erziehungskunst bekam; in einem Brief an die Anthroposophische Gesellschaft in Hannover bittet sie um Hilfe. Es fehlt an Finanzmitteln; die Ausbildung der KindergärtnerInnen müsste durch Reisestipendien nach Deutschland gefördert werden; es fehlt an vielen Kleinigkeiten der Ausrüstung. Beispiele: Stockmar-Wasserfarben, Stockmar-Wachsmalkreiden und Knetwachs, pentatonische Leiern und Glockenspiele, 100%ige Schafswolle zum Häkeln oder Stricken oder als Filz. Herrn Van Doans ganz wichtiges persönliches Anliegen ist es, diese Initiative zu fördern und eigene zu begründen. Das Ziel einer gesunden und freien Gesellschaft in seiner Heimat müsse in kleinen Schritten angesteuert werden – mittelfristig wäre es gut, wenn die Waldorfpädagogik an die Stelle des von Konfuzius abgeleiteten (sehr autoritären) Bildungssystems treten würde. Wer heute schon helfen möchte, wende sich bitte an Hern Van Doan, Am Klagesmarkt 23/24, 30159 Hannover, Tel. 0511-2625094, E-Post: v_doan_vn@yahoo.de Dr. Helge Mücke Zweig Helga Mihm, Jahnstr. 3, 32049 Herford, 05221/80629 Zweigarbeit
Arbeitskreis
Bernward-Zweig Albr.-Haushofer-Str. 1A, 31139 Hildesheim
Ansprechpartner des Initiativkreises: Hans-Helmut Kehr…. Tel. 05121/32240 Matthias Wallmann ………………………..Tel. 05121/868847, Fax 05121/9358001 Christa Wilde……………………………………………………………………. Tel. 05121/31478
Zweigarbeit:
Für die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (I) Hortraum der Waldorfschule:
Eurythmie: Christiane Fellner, Tel. 05121/21224 Heileurythmie: Eriko Shibata-Wallmann, Tel. 05121/868847 Lohelandgymnastik: Renate Nefzger, Tel. 05121/691004 Sprachgestaltung: Wolfgang Nefzger, Tel. 05121/691004
Soweit nicht anders angegeben, finden alle Veranstaltungen im großen Musikraum der Freien Waldorfschule (Am Propsteihof 53) statt.
Konto für Beitragszahlung (verantw.: Christa Wilde, Tel. 05121/31478): Anthroposophische Gesellschaft, Bernward-Zweig Hildesheim Postbank Hannover (BLZ 250 100 30) Kto-Nr.: 5073-305 Zweig: Kontaktadr.: Hildegard Eckert, Mindener Weg 5, 32457 Porta Westfalica, 0571-74373 Zweigarbeit
Besondere Zweigveranstaltungen
Eurythmie Sa., 4.9., 16:00 Waldorfschule Haddenhausen 2.10., Haberbreede 37 6.11., 32429 Minden 4.12. Termine bitte bei Kristin Virchow erfragen (05741/370052). Teenachmittag
Uhrzeit bitte bei Kristin Virchow erfragen (Tel. 05741/370052). Für die Mitglieder der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft (I): Termine bitte bei Frau Eckert erfragen. MICHAEL–ZWEIG: Kontaktadr.: Reinhard Koch, Feuerschicht 42, 32469 Petershagen., Tel. 05707/383 Zweigarbeit
Arbeitsgruppe
Besondere Zweigveranstaltungen
Arbeitsgruppe: Hilde Möller, 05171/21635, Horstweg 39, 31228 Peine Arbeitsgruppe Saal der Sozialtherapeutischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, Gut Adolphshof 1e, 31275 Lehrte di., 20:00 „Das Matthäus-Evangelium“ (GA 123)
Arbeitsgruppe: Thomas Wiehl, Am Westertor 13, 38442 Wolfsburg, 05362/505090
Arbeitsgruppe Waldorfkindergarten Wolfsburg, Masurenweg 9
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